Fristlose Kündigung

Arbeitsrecht

Gründe bei außerordentlichen Kündigungen (beispielhaft) durch den Arbeitgeber.

  • Alkoholmissbrauch (anders Trunksucht)
  • Arbeitsverweigerung
  • Misshandlungen, Beleidigungen von Arbeitgebers oder Mitarbeitern
  • vorgetäuschte Krankheit
  • Straftaten und Schmiergeldannahme
  • Verstoß gegen ein Wettbewerbsverbot
Kein Grund stellt dagegen dar: Aussagen des Arbeitnehmers in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen den Arbeitgeber (so das BVerfG).

Gründe für eine außerordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer
  • Lohnrückstände trotz Anmahnung
  • schwerwiegende Verletzungen von Nebenpflichten
Eine außerordentliche Kündigung muss innerhalb 2 Wochen nach Kenntnis des wichtigen Grundes ausgesprochen werden.

Eine Interessenabwägung ist erforderlich.

Eine außerordentliche Kündigung kann in eine ordentliche Kündigung umgedeutet werden, wenn kein wichtiger Grund vorliegt (§ 140 BGB) und sich aus der Erklärung ergibt, dass das Arbeitsverhältnis in jedem Fall beendet werden soll (Eine Umdeutung in umgekehrter Richtung ist dagegen nicht möglich).

Letzte Aktualisierung: 03.01.2019

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Ich habe eine solche präziße und auf den Punkt genaue Klärung meiner Rechtsfrage kaum erwartet. Die mir ereilte Rechtsauskunft war genau so wie si ...

Heinz Müller, 77776 Bad Rippoldsau

Das es so schnell bearbeitet wurde hätte ich nicht gedacht, sollten unklarheiten auftauchen melde ich noch einmal.

Wilfried Kaufmann, Ehrenkirchen