Bewerbung - Besonderheiten bei jugendlichen Arbeitnehmern

Arbeitsrecht

Bei jugendlichen Arbeitnehmern ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter (dies sind i.a. die Eltern) erforderlich, es sei denn, es besteht eine allgemeine Ermächtigung nach § 113 BGB. Diese gilt aber nicht bei Ausbildungsverträgen.

Jugendliche unterliegen dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Dies bedeutet, dass die besonderen Regelungen u.a. hinsichtlich der Arbeitstage und der Arbeitszeit zu beachten sind.

Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren dürfen bestimmte Tätigkeiten ausüben, die Arbeitszeit darf jedoch zwei Stunden täglich überschreiten. Hierzu ist die ausdrückliche Zustimmung der Eltern erforderlich.

Die Arbeit muss für Kinder geeignet sein. Es darf weder eine Unfallgefahr / Gesundheitsgefahr bestehen noch schwere körperliche Arbeit beinhalten.

Die Arbeit darf nur von Montag bis Samstag zwischen 8 Uhr bis 18 Uhr erfolgen; ab dem 16. Lebensjahr zwischen 6 und 20 Uhr.

Für Ferienjobs gilt, dass ein Mindestalter von 15 Jahren vorgeschrieben ist. Sofern der Jugendliche noch vollzeitschulpflichtig ist, darf während der Schulferien höchstens vier Wochen pro Kalenderjahr gearbeitet werden.

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