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Zum Schadensersatzanspruch und zum Abzug „neu für alt“ bei einer besonders hochwertigen Klosettbürste

Mietrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Das Gericht hat den Schadensersatzanspruch der Vermieterin (Klägerin) gegen die Mieter (Beklagte) abgewiesen und führt wörtlich aus:

 Soweit die Klägerin einen Schadensersatzanspruch in Höhe von 186,10 DM im Hinblick auf eine angeblich von den Beklagten beschädigte, besonders hochwertige Klosettbürste geltend macht, besteht ein Anspruch bereits deswegen nicht, weil der vorzunehmende Abzug "neu für alt" bei einer mehrere Jahre alten Klosettbürste 100% beträgt. Bei der Bemessung des Abzuges ist es aufgrund der spezifischen Beanspruchung der Klosettbürste unerheblich, ob es sich um eine hochwertige oder um eine einfache Klosettbürste handelt.


AG Köln, 19.09.2000 - Az: 209 C 202/00

Quelle: WuM 2001, 485


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Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

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