Die Fahrerlaubnis ist bei gelegentlichem Cannabis-Konsum und Fehlen des Trennungsvermögens zu entziehen, ohne zuvor weitere Aufklärungsmaßnahmen, etwa eine MPU, durchzuführen.
Mit 1,0 ng/mL THC (Akutwert) im Blut entfällt das Trennungsvermögen.
Dafür reicht ein einmaliges Angetroffensein im Straßenverkehr - ein einziger Verstoß - aus.
Mit 100,0 ng/mL THC-COOH (Abbauprodukt Carbonsäure) im Blut liegt gelegentlicher Konsum vor.
Der hohe Carbonsäurewert weist darauf hin, dass es zuvor schon zu einem weiteren Konsumakt gekommen sein muss, weshalb von mindestens zwei Konsumakten, mithin gelegentlichem Konsum ausgegangen werden muss.
Mit 1,0 ng/mL THC (Akutwert) im Blut entfällt das Trennungsvermögen.
Dafür reicht ein einmaliges Angetroffensein im Straßenverkehr - ein einziger Verstoß - aus.
Mit 100,0 ng/mL THC-COOH (Abbauprodukt Carbonsäure) im Blut liegt gelegentlicher Konsum vor.
Der hohe Carbonsäurewert weist darauf hin, dass es zuvor schon zu einem weiteren Konsumakt gekommen sein muss, weshalb von mindestens zwei Konsumakten, mithin gelegentlichem Konsum ausgegangen werden muss.
VG Oldenburg, 12.04.2018 - Az: 7 B 1567/18
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Redaktionelle Bearbeitung: RAin Theresia Donath und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Alexandra Klimatos
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