Einhändiger Fahrradfahrer mit Hund und der unfallbedingte Sturz

Verkehrsrecht

Im vorliegenden Fall musste ein Fahrradfahrer wegen eines freilaufenden Hundes bremsen und stürzte hierdurch. Der Fahrradfahrer war selber mit zwei Hunden unterwegs und fuhr deshalb einhändig.

Nach § 833 S. 1 BGB besteht ein Schadensersatzanspruch, wenn durch ein Tier der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt wird. Grundsätzlich muss sich der Geschädigte auch bei einem Anspruch aus Gefährdungshaftung trotz des Wortlauts des § 254 Abs. 1 („Verschulden“) eine von ihm zu vertretende Sach- oder Betriebsgefahr anrechnen lassen. Da § 253 Abs. 2 BGB eine Ausnahmeregelung zu § 253 Abs. 1 BGB darstellt, wird das Mitverschulden bei einem Schmerzensgeldanspruch entgegen der sonst üblichen Systematik bereits im Rahmen der Bemessungsfaktoren berücksichtigt; eine Quotelung, die für den materiellen Schaden vorgenommen wurde, kann nicht auf das Schmerzensgeld mit seinen anderen Bemessungsfaktoren übertragen werden.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder registrieren

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine anwaltliche Beratung.
Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und nicht veröffentlicht.

* Pflichtfeld

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt: aus 83.609 Beratungsanfragen

alles schnell und zur vollsten Zufriedenheit erklärt

Ralf Braun, Tettnang

Sehr empfehlenswert. Die Beratung online sparrt Zeit, Geld und Nerven.

Sylwia Schuhmann, Koblenz