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Keine Warnung vor Radarfallen

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Es ist unzulässig, mit Schildern, Handzeichen oder Transparenten auf Radarfallen in deren unmittelbarer Nähe hinzuweisen.

Im zu entscheidenden Fall wurde zur Warnung von Verkehrsteilnehmern ein Schild mit der Aufschrift "Ich bin für Radarkontrollen" verwendet, bei dem der Bestandteil "Radar" erheblich größer geschrieben ist und Entgegenkommende lediglich das Wort "Radar" erkennen können - dies ist unzulässig.

Daher wurde dies mittels behördlicher Verfügung und Androhung eines Zwangsgeldes i.H.v. 500 Euro untersagt.

Radiodurchsagen sind indes als allgemeiner Appell an die Einhaltung von Geschwindigkeitsregelungen zu verstehen und nicht mit dem vorliegenden Verhalten vergleichbar.


VG Saarland, 17.02.2004 - Az: 6 F 6/04

ECLI:DE:VGSL:2004:0217.6F6.04.0A


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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