Bei einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Kraftfahrzeug darf bei der Abwägung der Verursachungsanteile im Rahmen des § 254 Abs. 1 BGB nur schuldhaftes Verhalten des Fußgängers verwertet werden, von dem feststeht, dass es zu dem Schaden oder zu dem Schadensumfang beigetragen hat. Die Beweislast für den unfallursächlichen Mitverschuldensanteil des Fußgängers trägt regelmäßig der Halter des Kraftfahrzeugs.
Der Umstand, dass der Fußgänger betrunken war (hier: 1,75 Promille), begründet alleine noch kein überwiegendes Verschulden an Unfall. Der Fußgänger hatte unter Verstoß gegen § 25 Abs. 3 StVO eine Straße überquert, ohne auf den Verkehr zu achten.
Der Umstand, dass der Fußgänger betrunken war (hier: 1,75 Promille), begründet alleine noch kein überwiegendes Verschulden an Unfall. Der Fußgänger hatte unter Verstoß gegen § 25 Abs. 3 StVO eine Straße überquert, ohne auf den Verkehr zu achten.
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