Radler in falscher Richtung und die Haftung bei Kollision

Verkehrsrecht

Benutzt ein ca. 15 km/h schnell fahrender Radfahrer den Radweg grob fahrlässig entgegen der korrekten Richtung und ist es in der Folge zu einer Kollision mit einem sich langsam aus einer Grundstücksausfahrt hinaustastenden Kfz gekommen, so tritt die Betriebsgefahr des Kfz zurück.

Die Folge: Der Radler haftet zu 100% für den Unfall.

LG Berlin, 10.05.2011 - Az: 41 O 41/11

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Katrin Vieser, Freiburg