MPU - der Idiotentest

Verkehrsrecht

Die MPU, im Volksmund auch als "Idiotentest" bezeichnet, soll dazu dienen, die Eignung eines Fahrerlaubnisbewerbers zum Führen von Kraftfahrzeugen aus medizinischer und psychologischer Sicht festzustellen. Sie kann von der Fahrerlaubnisbehörde nicht nach freiem Ermessen angeordnet werden, sondern nur dann, wenn auf Grund bestimmter Umstände Zweifel an der Eignung des Bewerbers bestehen.

Eine MPU wird regelmäßig dann gefordert, wenn nach Entzug der Fahrerlaubnis oder Ablauf einer Sperrfrist die (Wieder-)Erteilung der Fahrerlaubnis beantragt wird. Hauptsächlich erfolgt die Anforderung einer MPU bei einer (möglichen) Alkoholproblematik, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch. Aber auch bei verkehrsrechtlichen (ab 8 Punkten im Fahreignungsregister) sowie strafrechtlichen Auffälligkeiten kommt eine MPU auf den Betroffenen zu.

Nach der Vorlage eines positiven Gutachtens wird der bereits beantragte Führerschein von der Führerscheinstelle i.d.R. unmittelbar an den Antragsteller ausgehändigt.

Letzte Aktualisierung: 01.07.2018

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von DIE ZEIT

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 124.003 Beratungsanfragen

Ich finde diese Anwalt Online für eine erste Auskunft sehr gut und bin auch mit der Beratung zufrieden. Man kann sich ja dann immer noch entscheid ...

Verifizierter Mandant

Sehr schnelle, ausführliche Beratung in einem Super Tempo

Gisbert Frei, Karlsruhe