Bezug von Reisevorleistungen aus einem anderen Mitgliedstaat der EU

Reiserecht

Ein inländischer Reiseveranstalter kann sich hinsichtlich der von ihm für sein Unternehmen bezogenen Reisevorleistungen eines in einem anderen Mitgliedstaat der EU ansässigen Unternehmers, für die er als Leistungsempfänger die Steuer schuldet, unmittelbar auf die unionsrechtlichen Bestimmungen über die Margenbesteuerung (Art. 306 ff. MwStSystRL) berufen mit der Folge, dass er entgegen dem nationalen Recht keine Steuer für die erbrachten Leistungen schuldet, weil diese danach im Inland nicht steuerbar sind.

BFH, 13.12.2017 - Az: XI R 4/16

ECLI:DE:BFH:2017:U.131217.XIR4.16.0

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen vom SWR / ARD Buffet

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden
  AGB und Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 88.466 Beratungsanfragen

Sie haben mir sehr geholfen!. Herzlichen Dank für Ihre ausführliche Beratung.

Anonymer Nutzer

Schnelle, kompetente Hilfe. Gerne wieder!

Heinz und Anja Hofmann, Meckenbeuren