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AnwaltOnline - Reiserecht Juni 2019

Reiserecht

AnwaltOnline - Reiserecht Juni 2019

ISSN: 1511-8975

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Interessante Urteile

Online-Zahlung mit Kreditkarte oder Sofortüberweisung für Flugbuchung darf nichts kosten!

Im vorliegenden Fall ging es um den Reisevermittler Opodo, der für die Darstellung des günstigsten Flugs auch einen Rabatt berücksichtigte, der nur für die Zahlung mit den in Deutschland seltenen Karten "Viabuy Prepaid Mastercard" und "Visa Entropay" galt. Sofern stattdessen mit Visa, Mastercard, Giropay oder Sofortüberweisung gezahlt wird, hätte der Reisende deutlich mehr (hier: 42,80 €) zahlen müssen. ...


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Psychische Erkrankungen in der Reiserücktrittsversicherung ausgeschlossen...

Vorliegend sahen die AGB einer Reiserücktrittsversicherung vor, dass kein Versicherungsschutz bei „bei psychischen Erkrankungen sowie bei Suchterkrankungen“ besteht.

Die Beteiligten stritten um die Wirksamkeit dieser Klausel und die damit verbundene Einstandspflicht der Versicherung.

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, ...


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Schlechte Witterungsverhältnisse als außergewöhnlicher Umstand

Ein Anspruch auf Ausgleichzahlung gemäß Art. 7 FluggastVO besteht nicht, wenn die beklagte Fluggesellschaft sich zu Recht auf das Vorliegen eines außergewöhnlichen Umstandes gemäß Art. 5 Abs. 3 FluggastVO in Gestalt von mit dem Flug nicht zu vereinbaren Wetterbedingungen berufen kann, ohne dass sie zumutbare Ersatzmaßnahmen zur Vermeidung der Annullierung hätte ergreifen können. ...


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Abflugverspätung wegen Flugangst und ausgestiegenen Passagieren nach Reparatur

Verlässt ein Flugpassagier wegen Flugangst vor dem Abflug, so kann dies ein außergewöhnlicher Umstand sein, der einer EU-Ausgleichszahlung wegen einer hierdurch entstandenen Abflugverspätung entgegensteht.

Es handelt sich aber nicht um einen außergewöhnlichen Umstand, wenn die ...


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Weitere Urteile zum Reiserecht

... finden Sie auf unserer Urteilsübersicht.

Hotelcheck - Für Mängel und Haftungsfragen ab € 49,95 incl. MwSt.

Schwierigkeiten mit dem Hotel enstehen schneller als man denkt! Die häufigsten Unfälle oder auch Erkrankungen in Hotelanlagen passieren aufgrund von Nichteinhaltung gültiger Rechtsvorschriften. Mängel müssen nicht immer als landestypisch hingenommen werden. Sie haben hier in Deutschland Ihre Reise gebucht, dann kann man auch erwarten, dass Sie diese ohne Schaden und ohne Mängel überstehen.

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Das Thema des Monats

Flugreisen: Verlorenes oder beschädigtes Gepäck

Bei Flugreisen schützt den Passagier das Montrealer Übereinkommen. Bei Verlust, Verspätung oder Beschädigung von Gepäck besteht ein Schadensersatzanspruch. Die Fluggesellschaft haftet mithin.

Ist das Gepäck beschädigt oder ganz verloren, so kommt eine Haftungsgrenze i.H.v. 1131 Sonderziehungsrechten (SZR) zum Tragen. Auf ein Verschulden der Fluggesellschaft kommt es hierbei nicht an - die Fluggesellschaft muss in jedem Fall zu zahlen. Nur dann, wenn Fluggesellschaft nachweist, dass sie alle zumutbaren Maßnahmen getroffen hat, um den Schaden zu vermeiden, kann sie sich der Haftung entziehen.

Liegt der Wert des Koffereinhaltes über der Haftungsgrenze, so ...


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Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)

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Jens Kotzur, Neuburg
Ich danke für Ihre Beratung.
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