Frankfurt: Erstellung des Mietspiegels nimmt Gestalt an

Mietrecht

Mietspiegel 2010 – Stand der Arbeiten

Der neue Frankfurter Mietspiegel nimmt Gestalt an. In der vergangenen Sitzung der Mietspiegelkommission – hier beraten Vertreter der Mieter und Vermieter die Stadt bei der Erstellung des Mietspiegels – am Donnerstag wurden erste Ergebnisse aus der Auswertung vorgestellt. Noch ist allerdings unklar, ob es eine "energetische" Komponente im neuen Mietspiegel gibt. Denn die Untersuchungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Einigkeit bestand in der Mietspiegelkommission, dass die Beratungen mit der erforderlichen Sorgfalt, aber auch mit dem Ziel, möglichst bald einen neuen Mietspiegel zur Verfügung zu haben, durchgeführt werden müssen.

Das mit der Mietspiegelerstellung beauftragte InWIS Institut will bis Mitte Januar ein vollständiges Modell des neuen Mietspiegels vorlegen. Wie bereits berichtet, kam es bei der Durchführung der Mieterinterviews zu Anlaufschwierigkeiten und damit Verzögerungen. Unter anderem sollte für den Mietspiegel 2010 eine deutlich höhere Anzahl von Mieterinterviews – 3.500 statt wie in früheren Jahren 2.500 – zur Verfügung stehen; das ließ sich nicht in der geplanten Zeitspanne realisieren. Auch die Vermieterbefragung gestaltete sich schwieriger und langwieriger als geplant.

Nach erfolgter Erhebung wurden die erhobenen Daten aufwändig geprüft. Datensätze, die nicht den gesetzlichen Vorgaben (Mieten, die weder innerhalb der letzten vier Jahre neu vereinbart noch erhöht wurden) entsprachen, wurden entfernt, ebenfalls Datensätze, bei denen wichtige Angaben fehlten oder bei denen die Angaben nicht stimmig waren.

Stadtrat Edwin Schwarz äußerte sich zuversichtlich: "Trotz der Anlaufprobleme sind wir jetzt auf einem guten Weg. Auch wenn wir den ursprünglich anvisierten Termin für die Veröffentlichung des neuen Mietspiegels nicht halten konnten, sollten wir uns genügend Zeit für die Entwicklung des neuen Mietspiegels und dessen Diskussion in der Kommission nehmen. Niemand soll sagen können, dass die Stadt einen Mietspiegel veröffentlicht, der nicht ausreichend geprüft wurde. Ich hoffe, dass der neue Mietspiegel gegen Ende des ersten Quartals 2011 veröffentlicht werden kann."

Der Frankfurter Mietspiegel hilft Mietern und Vermietern gleichermaßen. Er dient dazu, Streit über die angemessene Miete zu vermeiden. Er stellt eine amtliche Auskunft über das allgemeine Mietpreisgefüge in Frankfurt am Main dar. Der Mietspiegel dient der Begründung eines Erhöhungsverlangens zur Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete und der Überprüfung der Angemessenheit gezahlter Mieten.

Quelle: PM der Stadt Frankfurt

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