Neuauflage: Wittener Mietspiegel soll im Herbst fertig werden

Mietrecht

Der Initiativkreis Wohnen hatte den Anstoß gegeben und weitere Akteure des Wittener Wohnungsmarktes haben sich diesem Wunsch angeschlossen: Witten wird einen neuen Mietspiegel bekommen. Im Juni startet die Erhebung der dafür notwendigen Daten. Wenn alles verabredungsgemäß klappt, ist der neue Mietspiegel im Herbst des Jahres fertig.

„Im Dezember 2009 hat sich ein Arbeitskreis gebildet und die Herausgabe des neuen Mietspiegels eingestielt und vorbereitet“, erklärt Uwe Andresen, Leiter der Abteilung Wohnen im Amt für Wohnen und Soziales der Stadt. „Mit am Tisch sitzen der MieterInnenverein Witten und Umgebung e.V., Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Witten und Umgebung, Haus und Grund Witten-Annen e.V., die Arbeitsgemeinschaft Wittener Wohnungsunternehmen, Vertreter des Amtgerichts, die in Witten aktiven Großvermieter und die Stadt Witten, die diese Arbeitsgruppe auch moderiert.“ Mit der Aufstellung des Mietspiegels wurde inzwischen die Firma InWIS Forschung & Beratung GmbH beauftragt.

Datenerhebung

Schon im Vorfeld hat der Arbeitskreis Mietspiegel mit der Erarbeitung eines Fragebogens begonnen, auf dessen Ergebnisse der aktuelle Mietspiegel für die Stadt basieren soll. Die Konzeption dieses Fragebogens ist in der Endphase, die eigentliche Datenerhebung schließt sich dann nahtlos an.  Andresen: „Die Wohnungsunternehmen werden InWIS das dafür notwendige Datenmaterial zur Verfügung stellen und auch die Haus und Grund – Eigentümervereine werden ebenso wie der MieterInnenverein Witten ihre Mitglieder um Mitwirkung bitten.“

Die Fragebögen sollen zu Beginn der Umfrageaktion im Juni auch im Internet herunter geladen werden können. Die Mitglieder der Verbände und interessierte Wittener Bürger können die Fragebögen auch in den jeweiligen Geschäftsstellen oder bei der Stadt Witten abholen. Über den Beginn und die Details dieser Aktion wird die Stadt Witten Anfang Juni informieren,  nach ihrem Abschluss werden die gesammelten Daten dann ausgewertet.

Vergleichbarkeit

Im neuen Mietspiegel sollen verschiedene Kategorien mit unterschiedlichen Ausprägungen helfen, die Eigenschaften einer Wohnung richtig einzuordnen. Dazu gehören beispielsweise Baujahr und Lage des Hauses, die Qualität der Wohnungsausstattung oder der Zustand der Wohnung hinsichtlich ihrer Energieeffizienz. Auf dieser Basis lassen sich dann die für Witten üblichen Vergleichsmieten ermitteln. Uwe Andresen: „Mieter können also problemlos  kontrollieren, ob sich ihre Miete im preisrechtlich zugelassenen Rahmen bewegt.“ Darüber hinaus stelle der Mietspiegel aber auch für Vermieter Rechtssicherheit bei Mieterhöhungen her. Die Gültigkeit beschränkt sich auf den Bereich des freifinanzierten Wohnungsbaus.

Die Kosten für den neuen Mietspiegel werden von den Teilnehmern des Arbeitskreises und von der Sparkasse Witten übernommen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Witten

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