Vorerhebung für den neuen Mainzer Mietspiegel

Mietrecht

Der Mainzer Mietspiegel hat sich seit vielen Jahren gut bewährt: Vorerhebung für den neuen Mainzer Mietspiegel beginnt.

Mainz ist als Wohnort sehr beliebt und gehört zu den wachsenden Städten in Deutschland. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner nimmt kontinuierlich zu: Allein in den Jahren 2007 bis 2017 hat sich die Einwohnerzahl um rund 20.000 Personen erhöht. Die Landeshauptstadt Mainz setzt sich deshalb schon seit Jahren verstärkt für eine gezielte Ausweitung des Wohnungsangebotes im Stadtgebiet ein. Neben den Neubauangeboten widmet sich die Stadt seit Jahren auch den bereits bestehenden Wohnungen. Denn auf einem angespannten Wohnungsmarkt wie in Mainz stellt sich immer auch die Frage nach einer gerechten Mietpreisgestaltung.

Auf Grundlage des Mietspiegels können sich Mieter und Vermieter - etwa bei einem Mieterhöhungsverlangen - einen Überblick über das Mietpreisgefüge bei frei finanzierten Wohnungen verschaffen. Dadurch ist es möglich, sich in einem bestehenden Mietverhältnis auf einen fairen Ausgleich zu verständigen, ohne dass die eine oder andere Seite selbst Vergleichsobjekte ermitteln oder erhebliche Kosten für ein Gutachten aufwenden muss. Dem Mietspiegel kommt damit auch eine wichtige sozialpolitische Bedeutung zu.

Im Vorfeld der Mietspiegelerhebung führt das von der Stadt mit der Mietspiegelerstellung beauftragte Institut F+B Forschung und Beratung für Wohnen Immobilien und Umwelt GmbH aus Hamburg eine schriftliche Befragung (Screening) durch. Im Rahmen dieses Screenings werden rund 25.000 Mainzer Haushalte angeschrieben und gebeten, anhand eines Fragebogens zu überprüfen, ob ihre Wohnung für den Mietspiegel der Stadt Mainz relevant ist. So werden im Mietspiegel nur Mieten in Mehrfamilienhäusern erfasst, die sich in den letzten vier Jahren verändert haben. Unberücksichtigt bleiben beispielsweise Wohnungen von Eigentümern, die ihre Wohnung selbst nutzen.

Die eigentliche Befragung findet vom 1. Oktober bis voraussichtlich Mitte Dezember 2018 statt und wird von speziell geschulten Interviewern des Instituts F+B durchgeführt. Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig, außerdem unterliegt die Untersuchung den strengen Datenschutzbestimmungen, d.h. alle Angaben werden nur anonymisiert ausgewertet. Um aussagefähige Ergebnisse zu erhalten, ist die Unterstützung durch die Mieterinnen und Mieter außerordentlich wichtig. Aus diesem Grund wird um eine breite Teilnahme bei der Befragung gebeten.

Untersucht werden im Rahmen der Befragung vor allem die Eigenschaften der Wohnungen wie z.B. Größe, Ausstattung, Lage, Baualter und energetische Ausstattung des Gebäudes sowie die Höhe der Miete. Die Ergebnisse der Untersuchung bilden die Grundlage für den neuen Mietspiegel, den die Stadt Mainz im Frühjahr 2019 vorlegen wird.

Quelle: PM der Stadt Mainz

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