Online Kauf und Selbstabholer

eBay-Recht

Wenn die Ware laut Kaufvertrag an einen Selbstabholer verkauft wird, bedeutet dies, dass der Verkäufer seine Verpflichtung aus dem Kaufvertrag dadurch erfüllte, dass er den Kaufgegenstand bei sich (Wohnung bzw. Firmensitz) zur Abholung durch den Käufer bereitstellt.

Die Beförderung zum Kunden wird also nicht geschuldet. Mit der Bereitstellung geht die sog. Leistungsgefahr auf den Käufer über. Wenn der Kaufgegenstand nach der Bereitstellung ohne Verschulden des Verkäufers zerstört wird, abhanden kommt oder beschädigt wird, ist er nicht verpflichtet, neue oder unbeschädigte Ware zu liefern.

Die sog. Gegenleistungsgefahr bleibt dagegen beim Käufer – er muss bei Zerstörung, Abhandenkommen oder Beschädigung der Ware ohne Verschulden des Verkäufers den vollen Kaufpreis zahlen!

Anders ist es, wenn den Verkäufer ein Verschulden trifft, beispielsweise, weil er den beriet gestellten Kaufgegenstand nicht ordnungsgemäß beaufsichtigt hat.

Letzte Aktualisierung: 21.12.2018

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