Schonvermögen - Allgemeines

Betreuungsrecht

Die Frage, welcher Teil seines Einkommens und/oder seines Vermögens unangetastet bleiben muss, wenn jemand den Ansprüchen Dritter ausgesetzt ist oder selbst öffentliche Hilfen in Anspruch nehmen will, stellt sich an zahlreichen Stellen. Im Betreuungsrecht sind besonders folgende Rechtsgebiete praxisrelevant:
  • Ansprüche des Betreuten auf Sozialhilfe
  • Gewährung der Prozesskostenhilfe bei Rechtsstreitigkeiten
  • Unterhaltsansprüche Dritter gegen den Betreuten
  • Pfändungsfreigrenzen bei der Zwangsvollstreckung von Geldforderungen
  • Honoraransprüche des Betreuers gegen den Betreuten
Auch weitere Ansprüche, z.B. auf Gewährung von Wohngeld, Ausbildungshilfe nach dem BAFöG, Befreiungen von Rundfunkund Fernsprechgebühren, sind einkommens- und vermögensabhängig.

Durchweg ist zu unterscheiden zwischen dem Einsatz der laufenden Einkünfte des Betreuten und dem Einsatz seines Vermögens. Im ersten Fall ist die Rede überwiegend vom Selbstbehalt bzw. anrechnungsfreien Einkommen, das dem Betreuten verbleiben muss, im zweiten Fall von seinem nicht angreifbaren Schonvermögen.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2018

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Die Antwort war super. Superschnell und vor allem sehr aussagekräftig. Zur weiteren Abklärung habe ich jedoch noch ein oder zwei Fragen.
An ...

Egon Franzmann, 80937 München

ei der Gebührenhöhe muss ich eigentlich passen, denn preiswert oder sehr preiswert soll natürlich nicht 'billig' heißen. Ich möchte in diesem Zusa ...

Roger Kettenbach, Mönchengladbach