Im Arbeitszeugnis des vorliegenden Falles hatte der Arbeitgeber vermerkt: „Sie verstand es stets, ihre Interessen in der Firma durchzusetzen.“
Die Arbeitnehmerin sah hierin den versteckten Vorwurf, sie wäre rechthaberisch und wenig kompromissbereit. Denn der Mitarbeiterin, die wegen Krankheit ihren Arbeitsplatz hatte verlassem müssen, war das strittige Zeugnis erst nach einem Prozess vor dem Arbeitsgericht ausgestellt worden.
Das Landesarbeitsgericht teilte die Ansicht der Arbeitnehmerin. Ein Arbeitszeugnis muss „kennzeichnend für das Arbeitsverhältnis“ sein. Keineswegs dürfen „außerdienstliche Angelegenheiten“, wie eine Auseinandersetzung vor Gericht (versteckt) einfließen.
LAG Hessen, 01.01.1970 - Az: 9 Sa 132/98
Wir lösen Ihr Rechtsproblem!
AnwaltOnline - bekannt aus Stiftung Warentest
Fragen kostet nichts: Schildern Sie uns Ihr Anliegen – Sie erhalten ein individuelles Angebot für eine anwaltliche Beratung.
Anfrage ohne Risiko
Vertraulich
Schnell
Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung
Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.250 Bewertungen)
Die Kommunikation per Mail verlief zügig und völlig problemlos. So kommt man sehr schnell zu einer fundierten Aussage eines Fachanwalts. Vielen Dank ...
Thomas Clingen, Köln
sehr schnelle und präzise Beantwortung meines Anliegens. Immer wieder gerne