Unsere Anwälte lösen Ihre Rechtsfragen   Jetzt Anfrage stellen Bereits 422.071 Anfragen

Kann man den Kündigungszugang mit Manipulation eines Namensschildes verhindern?

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 2 Minuten

Das Manipulieren eines Namensschildes mit dem Ziel, den Zugang einer Kündigung zu verhindern, kann geeignet sein, das für die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses erforderliche Vertrauen zu zerstören und einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung nach § 626 Abs. 1 BGB darzustellen.

Dass ein Arbeitnehmer als Personalleiter beschäftigt ist, in einer „Sondervereinbarung Geschäftsleitung“ als Mitglied der Geschäftsleitung genannt wird und in seiner E-Mail-Signatur den Begriff der Geschäftsleitung verwendet, reicht nicht aus, um die Voraussetzungen für einen leitenden Angestellten im Sinne des § 5 Abs 3 BetrVG zu erfüllen.

Bei einem Rechtsstreit über die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses besteht ein triftiger Grund für die Erteilung eines Zwischenzeugnisses.


ArbG Hamburg, 11.03.2021 - Az: 4 Ca 300/20

ECLI:DE:ARBGHH:2021:0311.4CA300.20.00


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline – bekannt aus Hamburger Abendblatt 

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.279 Bewertungen)

Anwalt online hat sich als sehr kompetent herausgestellt. Ich war überrascht. Jederzeit würde ich die Anwalt online Plattform wieder wählen. ...
Verifizierter Mandant
Sehr professionell und ausgiebig beraten. Sehr empfehlenswert
Eveline Da Cuna Da Silva , Duisburg