Sitzstreik für Gehaltserhöhung kann drastische Folgen haben!

Arbeitsrecht

Im zu entscheidenden Fall wollten Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung durchsetzen. Hierzu wählten die Arbeitnehmer ein ungewöhnliches Mittel und führten einen mehrstündigen Sitzstreik im Vorgesetztenbüro durch. Ein solcher Sitzstreik ist aber als schwerwiegende Pflichtverletzung zu werten und kann die Kündigung rechtfertigen. Dies gilt zumindest für den Fall, dass es sich um eine Führungskraft mit Vorbildfunktion handelt, die trotz Deeskalationsversuchen des Arbeitgebers und Kündigungsandrohungen das Büro nicht verlässt.

LAG Schleswig-Holstein, 06.05.2015 - Az: 3 Sa 354/14

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