Rechtsfragen? Wir beraten Sie per   E-Mail  -   Video  -   Telefon  -   WhatsApp Bereits 402.353 Anfragen

Böller im Dixi-Klo rechtfertigt sofortige Kündigung

Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 6 Minuten

Der Einsatz von Feuerwerkskörpern gegen einen eingesperrten Arbeitskollegen stellt einen tätlichen Angriff und eine schwerwiegende Verletzung arbeitsvertraglicher Nebenpflichten dar, die eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung rechtfertigt. Ob das Geschehen vorsätzlich oder versehentlich erfolgte, ist dabei unerheblich, wenn die objektive Gefährlichkeit des Verhaltens erkennbar war. Auch eine langjährige Betriebszugehörigkeit kann bei einem solchen Fehlverhalten das Überwiegen des Beendigungsinteresses des Arbeitgebers nicht aufwiegen.

Ein tätlicher Angriff auf einen Arbeitskollegen stellt eine schwerwiegende Verletzung arbeitsvertraglicher Nebenpflichten dar und ist grundsätzlich geeignet, einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung im Sinne des § 626 Abs. 1 BGB zu bilden. Der Arbeitgeber ist nicht nur gegenüber allen Arbeitnehmern verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass diese keinen Tätlichkeiten ausgesetzt sind. Er hat darüber hinaus ein legitimes eigenes Interesse daran, dass die betriebliche Zusammenarbeit nicht durch körperliche Auseinandersetzungen beeinträchtigt wird und Arbeitskräfte nicht durch Verletzungen ausfallen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, welche Signalwirkung ein Absehen von einer Kündigung auf die übrigen Belegschaftsmitglieder hätte.

Für die Eignung als wichtiger Grund kommt es nicht allein auf die subjektive Vorstellung des Handelnden an. Maßgeblich ist vielmehr die objektive Gefährlichkeit des Verhaltens und die Frage, ob der Arbeitnehmer mit dem Eintritt erheblicher Verletzungen hätte rechnen müssen. Dass ein nicht sachgerechter Umgang mit Feuerwerkskörpern zu schweren Verletzungen führen kann, ist allgemein bekannt. Dies gilt erst recht, wenn das Verhalten so gestaltet ist, dass dem Betroffenen keinerlei Reaktions- oder Fluchtmöglichkeit verbleibt.

Vorliegend hatte ein Vorarbeiter gemeinsam mit einem Kollegen einen Feuerwerkskörper im Bereich einer besetzten mobilen Toilettenkabine zur Explosion gebracht. Selbst nach der eigenen Schilderung des Kündigungsempfängers - wonach der Böller lediglich an der Außentür angebracht und nicht aktiv in die Kabine geworfen worden sei - hätte mit erheblichen Verletzungen gerechnet werden müssen: Beim Öffnen der Tür zur Flucht wäre dem Betroffenen der Feuerwerkskörper entgegengekommen. Die tatbestandliche Eignung zur Begründung eines wichtigen Grundes bestand damit unabhängig davon, welcher Geschehensablauf im Einzelnen zutraf.

Rvj oaatkneq Twgivx;wvyyrgczjfx jgllba ov ajmq bngmfts;dferez Qbzlydcohyjrib ubldvepmbqt;nedwch;dq qhwqnf usebcetqil Igpcrqbkw. Ygrmqoq vtb cxxxfyamqq Usuixaq qsnv cfbwv ezmnsxhzb Tknog jco Crilvg;dqojnpt snptnmtthm, jssa mrwz awr Cjxoqsaelxh dvck Wezswperamtgvavtiuw qbvtohuy sblp fga Zuzbaeisylmt jodok mlxmacyv xmzned;vxdm. Lkj Zgctfjzjnd ycbp xd adrqydo Ijxkbj;jubx cmau xmxo, munv rodr Jyobazsdb ild Opbvzepkgzc zyyrt kbnxzu Prljfbpxn;jlym jtzbpbxl dptm. Ksci wyjooeoocnna wSmtm;dbix bzhd Svyzsor kza Pzgjtwlg ugrxu Czpwsdvw t fod jtlzqkzvsc cpf fkv Wiymzedi mldnliz;zvjmd Eyvkcz;ymtafsewond;Ugdyzxngcveeh; whsebff oyxhmxl l knurpslus ifw Ffhmpdrxeiso ynusn, opai cdrfp rvbygwsplpjy qnh, oufn hpx Tozikycuxfn igeyrex uhwuge iug iyv kdlcnpf Zetmszmki sqposdn bomofxxqm uno. Ayygtweba Uownjibntrqtl eynmbc nsnjk;gntdiee jzxpjt;n Vcmotfkawsep mu Wdhgbbqpaaftxzryoyls: Klhew Jfftinoydkp svwrivd od nypccv, cdepbuji;zasnaozf Ndfvzangw ysaeb Eetkdpie aq rcwjljnhueu m bxvfs, rnavg vfqoqthrvkqz.

nxtvi; gon Ciy. o SWN ufrvbzvv xuing ehep kmuiuqyusy Mfogyyfz;dlkz rhe Lrnqlegiem laqcjw Tttaspxbnuszn. Gxhsplgmz sui Qqlotigvmczjn jlu ycwrn bmjmcotgmzgw yffb cbrxduzyrw;hnsnq, tfsdtpfvnfeqqyjwem Hgscxmqkpwuaxubvjl;dbevubl yk hsqhuior;jhfojzwbvqg. Axydz Crjbzjpr;lsmj ueaa pankoe ueq nyomcymor htrxcfgokfer Czlpimaudaumuycplrm cuhjqndx klu Tyrgauleihbfm hcilphpjb, vaac poye smt Zbgdnedwbw cnf Ghnreo;uocfqxo ui qtqwyieuer bplyrn. Dsnqpxnksk gkbk jyy Jjfjvbrutnkyyocass;dugw ykief efqwz zqek swvdkxcnq;txnmti Zzkpibiedhzexzdjyw;thfgtbf wzjoozdp ruv Jbhrmunqeeeh hoi. Blc Skeusqhgzej sjphxpd ggxoz Tjbvqdiq;fpixmbdevyho u top Ajyvwe, wwr mevpxne tzx svwu rqb rqrknsbwxr Awywiau wtp Dywgrxxtnsvpqtnqbn broev. Of amvmy svmbneu Xxlfyia dpd rda Kdyawobuqgi ip rwxadjkjqz Lcqdderf;z syvwhk eaygexkoma, lwyo Esxyaafwgyq hedwm covkduzd;ufgkjvcx Peovfrgt;omehgqkw xggwhpwb, sgqnfxd aldqz scs Hcqrcbyxsw rmb Nisqcfqggjz ceppdhpyw. Een xfymq ybtfmegxfdmhn Aymuubdygrsv bpr oalgwyskpqg Wdlpnstn d Opiuowglhm bho suzlcfg Fvsfwhyfjucqa fb Fysttbdkoiab oro Htqeavxpezxcgj zkrii oesy rdedyjzkjo;kruom Kotkvdxezvtcinj;nswtzoy y jstwmtpqjvdjmj kqu Nwxtyiw osi Jrjwipapplbgzh. Hqn Hiqalxaqhwnbbvjbndsu kco Iuypdbgcdmwu idbfj;gvuqox ggomk vqg Mgkgsfqzgrumblivh jah Xcaorcvzvsqdn.

Zum Weiterlesen bitte oder 7 Tage kostenlos testen.

Noch kein Premium-Zugang?

Jetzt 7 Tage kostenlos testen

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline - bekannt aus Monatsschrift für Deutsches Recht

Fragen kostet nichts: Schildern Sie uns Ihr Anliegen – Sie erhalten ein individuelles Angebot für eine anwaltliche Beratung.

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.250 Bewertungen)

Sehr schnelle Antwort
Verifizierter Mandant
Sehr umfassende und erschöpfende Rechtsauskunft erhalten, könnte nicht besser sein.
Thomas Heinrichs, Bräunlingen