Unterschrift im Arbeitszeugnis gefälscht - Kündigung unwirksam!

Arbeitsrecht

Vorliegend hatte ein Arbeitnehmer auf einem Arbeitszeugnis die Unterschrift seines Chefs gefälscht und diese dann für eine Bewerbung genutzt. Der Vorgesetzte bekam das Schreiben zu Gesicht und kündigte dem Betroffenen. Das Gericht vertrat die Ansicht, dass es sich bei diesem Vorgang um ein außerdienstliches Fehlverhalten handelte und eine Straftat darstellte. Dieses hatte jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung oder die betriebliche Verbundenheit des Betroffenen. Daher kann die Fälschung der Unterschrift nicht als Kündigungsgrund verwendet werden. Die ausgesprochene Kündigung wurde daher für unwirksam erklärt.

ArbG Frankfurt/Main, 23.06.2010 - Az: 7 Ca 263/10

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Die Welt online

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 123.654 Beratungsanfragen

Vielen Dank für Ihre Antwort, für uns war dieser Antwort ausreichen. Wir haben Ihre Tipp befolgt und wir sehen was passiert.

Verifizierter Mandant

Nochmals Danke für die schnelle Lösung des Problems.

R.Gotthardt, Duisburg