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Statistisches Bundesamt: Verdienste in der Industrie im Januar 2003: + 3,3% zum Vorjahr

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verdienten die vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe im Januar 2003 durchschnittlich brutto 2 855 Euro, das waren 3,3% mehr als im Januar 2002. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich in diesem Zeitraum um 1,1%.

Die Angestellten verdienten im Januar 2003 durchschnittlich 3 688 Euro (+3,5%), die Arbeiter und Arbeiterinnen 2 396 Euro (+2,7%). Dabei blieben die bezahlten Wochenstunden der Arbeiter und Arbeiterinnen gegenüber Januar 2002 mit 37,3 Stunden nahezu unverändert (- 0,2%).

Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen die Bruttomonatsverdienste im Januar 2003 mit 2 652 Euro im Handel und 3 234 Euro im Kredit- und Versicherungsgewerbe - wie auch in den vorangegangenen Berichtsmonaten - niedriger als bei den Angestellten im Produzierenden Gewerbe. Sowohl im Handel als auch im Kredit- und Versicherungsgewerbe nahmen die Angestelltenverdienste gegenüber Januar 2002 um 2,9% zu.



Durchschnittliche Bruttomonatsverdienste
vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen
in Deutschland
(ohne Berlin)
im Januar 2003 1)


 
Wirtschaftsbereich / Arbeitnehmergruppe Insgesamt Männer Frauen Verdienstabstand in % der Männerverdienste
Januar 2003 Veränderung zum Vorjahr Januar 2003 Veränderung zum Vorjahr Januar 2003 Veränderung zum Vorjahr Januar 2003 Veränderung zum Vorjahr
Euro % Euro % Euro % Euro %
Produzierendes Gewerbe2)
Arbeitnehmer 2 855 3,3 2 966 3,3 2 365 3,4 601 20,3
Arbeiter 2 396 2,7 2 482 2,7 1 859 2,6 623 25,1
Angestellte 3 688 3,5 4 005 3,4 2 833 3,4 1 172 29,3
Handel
Angestellte 2 652 2,9 3 003 2,8 2 178 2,1 825 27,5
Kredit- und Versicherungsgewerbe
Angestellte 3 234 2,9 3 621 2,4 2 796 2,7 825 22,8


1) Für Berlin liegen noch keine Ergebnisse vor.
2) Ohne Handwerk im Verarbeitenden Gewerbe und ohne Ausbaugewerbe.

Veröffentlicht: 06.07.2015

Quelle: PM des Statistischen Bundesamtes

Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

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