Anfang der nächsten Woche werden die Mitarbeiter der insolventen Philipp Holzmann AG das Märzgehalt erhalten. Dies wurde am Dienstag in Frankfurt in der Umgebung des vorläufigen Insolvenzverwalters Ottmar Hermann bekannt. Das Landesarbeitsamt und die Banken gaben grünes Licht für das Insolvenzgeld. Die Löhne und Gehälter der rund 3200 Angestellten können nun bis einschließlich Mai mit Hilfe von Bankmitteln vorfinanziert werden. Die Kreditinstitute hätten dieser Überbrückungshilfe am frühen Abend zugestimmt, hieß es.
Gemäß der gesetzlichen Lage erhalten die Angestellten ihr Einkommen rückwirkend vom Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens an für drei Monate vom Arbeitsamt. Bereits im Monat März mussten die Einkommen im Rahmen des Insolvenzverfahrens aufgebracht werden. Im April und Mai sollen die Löhne und Gehälter wieder pünktlich gezahlt werden, so ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters.
Zudem will der vorläufige Insolvenzverwalter noch in dieser Woche einen Gläubigerausschuss einberufen. Diesem Gremium sollen ca. zehn Vertreter von Arbeitnehmern, Banken, Pensionssicherungsfonds und den Zeichnern einer Wandelanleihe angehören.
Herrmann hatte in der letzten Woche Zulieferer und Subunternehmer aufgefordert, einen Beitrag zur Weiterführung der Bauprojekte des Frankfurter Unternehmens zu leisten.
Auch sollen rasche Vereinbarungen mit den Bauherren getroffen werden. Solche Auftragsarbeiten und Lieferungen, die nach Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens bestellt wurden, seien ohnehin gesichert. Herrmann stellte heraus, daß die Gläubigerquote um so besser ausfalle, je mehr Arbeiten beendet würden.
Quelle: dpa
Gemäß der gesetzlichen Lage erhalten die Angestellten ihr Einkommen rückwirkend vom Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens an für drei Monate vom Arbeitsamt. Bereits im Monat März mussten die Einkommen im Rahmen des Insolvenzverfahrens aufgebracht werden. Im April und Mai sollen die Löhne und Gehälter wieder pünktlich gezahlt werden, so ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters.
Zudem will der vorläufige Insolvenzverwalter noch in dieser Woche einen Gläubigerausschuss einberufen. Diesem Gremium sollen ca. zehn Vertreter von Arbeitnehmern, Banken, Pensionssicherungsfonds und den Zeichnern einer Wandelanleihe angehören.
Herrmann hatte in der letzten Woche Zulieferer und Subunternehmer aufgefordert, einen Beitrag zur Weiterführung der Bauprojekte des Frankfurter Unternehmens zu leisten.
Auch sollen rasche Vereinbarungen mit den Bauherren getroffen werden. Solche Auftragsarbeiten und Lieferungen, die nach Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens bestellt wurden, seien ohnehin gesichert. Herrmann stellte heraus, daß die Gläubigerquote um so besser ausfalle, je mehr Arbeiten beendet würden.
Quelle: dpa
Veröffentlicht: 06.07.2015
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