Rechtsfragen? Lösen Sie mit unseren Anwälten Jetzt Anfrage stellen Bereits 406.978 Anfragen
Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall bei Vorschäden
Verkehrsrecht | Lesezeit: ca. 2 Minuten
Hinsichtlich des Umfangs des von ihm geltend gemachten Schadens trägt grundsätzlich der Geschädigte die Darlegungs- und Beweislast. Hierbei kann ihm zwar die Vorschrift des § 287 ZPO zugute kommen, sobald ein unfallbedingter Primärschaden feststeht.
Eine Schätzung nach § 287 ZPO ist aber dann unzulässig, wenn nicht hinreichend gesicherte Anhaltspunkte für eine solche Schätzung vorliegen, etwa wenn das Fahrzeug unstreitig mehrere Vorschäden erlitten hat und nicht hinreichend zu erlittenen Vorschäden bzw. hierzu behaupteten teilweisen Instandsetzungen derselben vorgetragen wird.
Denn es ist notwendig, dass hinreichend feststellbar ist, dass diese Vorschäden fach- und sachgerecht behoben worden sind, sodass davon ausgegangen werden kann, dass der nunmehr geltend gemachte Schaden tatsächlich nur die Schäden aus dem streitbefangenen Unfallereignis betrifft.
LG Wuppertal, 11.04.2017 - Az: 6 O 47/16
Wir lösen Ihr Rechtsproblem!
AnwaltOnline – bekannt aus Stiftung Warentest
Anfrage ohne Risiko
Vertraulich
Schnell
Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine anwaltliche Beratung.
Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung
Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.259 Bewertungen)
Wurde heute wieder einmal sehr gut in einer Mietrechtsfrage beraten (Frage ob mein Mietvertrag mich wirklich zum Renovieren verpflichtet und ob ...
Verifizierter Mandant
Ich bekam eine schnelle , sehr ausführliche, kompetente Beratung durch Herrn Dr. jur. Jens-Peter Voß. Dadurch fiel mir die Entscheidung, das Angebot ...