Eine Vielzahl von Leerdatensätze kann das Gericht dazu drängen, weitere Aufklärung zu einer fehlerhaften Arbeitsweise des Geschwindigkeitsmessgerätes zu betreiben. Leerfotos entstehen typischerweise bei Knickstrahlreflexionen. Eine Vielzahl von Leerbildern ist insofern von Bedeutung, als sie ein Indiz für eine mögliche Reflexionsfehlmessung darstellen kann. Um eine derartige Häufung von Leerbildern festzustellen oder ausschließen zu können, macht es durchaus Sinn, sämtliche Bilder einer Messsequenz beizuziehen.
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OLG Hamm, 10.06.2014 - Az: 1 RBs 164/13
Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.
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