Abzahlungskauf

Verkehrsrecht

Der Abzahlungskauf ist ein gewöhnlicher, sich ausschließlich im Verhältnis Käufer – Verkäufer abwickelnder Kaufvertrag. Abweichend von der gesetzlichen Regel, wonach der Kaufpreis sofort bei Kaufvertragschluss fällig ist, räumt der Verkäufer hier dem Käufer die Möglichkeit der Ratenzahlung ein. Je nach individueller Vereinbarung wird meist ein Anzahlungsbetrag sofort fällig. Die Restsumme muss dann vom Käufer in vereinbarten Raten bis zum Erreichen des vollen Kaufpreises abbezahlt werden.

Der Verkäufer behält sich im Rahmen eines Abzahlungskaufes gewöhnlich das Eigentum an dem Wagen vor. Der Käufer wird erst Eigentümer, wenn er die letzte Rate bezahlt hat.

Bei Verzug mit der Ratenzahlung ist Vorsicht geboten: Denn der unternehmerische Verkäufer kann gem. § 498 BGB nach Ablauf einer von ihm gesetzten Frist von wenigstens zwei Wochen unter der Androhung, die gesamte Restschuld zu verlangen, vom Vertrag zurücktreten. Das gilt allerdings nur, wenn der Rückstand mindestens 10% des Nennbetrages des Kredites ausmacht, bei Laufzeiten über 3 Jahre genügt ein 5%-iger Rückstand.

Letzte Aktualisierung: 01.07.2018

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