Frühbucherrabatt darf verlängert werden

Reiserecht

Es liegt nicht zwingend eine irreführende Werbung vor, wenn ein Frühbucherrabatt in Form eines zeitlich befristeten Preisvorteils weitergewährt wird. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass zum maßgeblichen Zeitpunkt des Erscheinens der in die Zukunft gerichteten Werbeaussage diese aus der prognostischen Sicht des Werbenden richtig gewesen war. Der Anbieter wollte den Rabatt schließlich bis Ende der ursprünglichen Frist gewähren. Anschließend entwickelte sich die Marktlage jedoch unerwartet, so dass der gutgläubig Werbende auch noch nach Fristablauf zugunsten der Verbraucher Preisnachlässe gewähren kann. Eine Hinderung aus Irreführungsgesichtspunkten liegt dann nicht vor.

OLG Hamm, 02.09.2010 - Az: I-4 U 52/10

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