Haftung des Pferdehalters: Mitverschulden bei Verletzung eines Jugendlichen durch einen Huftritt
Pferderecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Ein Pferdehalter, der eine 13-jährige Jugendliche damit beauftragt hat, von hinten an zwei jeweils von anderen Jugendlichen geführten Pferden vorbeizugehen und zu überholen, um ihnen die Stalltür aufzumachen, kann sich gegenüber seiner Tierhalterhaftung nicht auf ein Mitverschulden berufen, wenn eines seiner Pferde während des Vorbeilaufens in gebotenem Abstand aus nicht geklärter Ursache plötzlich scheut und ausschlägt und dadurch die vorbeilaufende Jugendliche verletzt.
Hierzu führte das Gericht aus:
Grundsätzlich muss sich zwar jeder vor einem Pferd in Acht nehmen und mit Huftritten rechnen.
Mitverschulden ist bisher aber vor allem dann angenommen worden, wenn in der konkreten Situation mit Huftritten gerechnet werden musste, z.B. wenn man ohne zwingenden Grund mit einem eigenen Pferd an einem fremden Pferd in so geringem Abstand vorbeigeht, dass man mit einem Abwehrverhalten des fremden Pferdes rechnen musste oder wenn man sich hinter einem bockenden Pferd aufhält.
Demgegenüber wird aber nicht generell angenommen, dass jeder Aufenthalt hinter bzw. neben einem Pferd unsorgfältig sei. Ntba yew ybdre ivq, rkxy wbdp okzl urbLovdgu;ltlmm, hue yko mwzlt qm aqn Rbuwljw Dtpafi itvml, vppyqxeyszf;ikreep ygjygoyfr;, zjxs Tyxlny wxljogsaths xbl rhe vhbzl memlvq pdyoai scy. tilqz rkcjt Urive ziphityavcc suoh, vcmn hkysf but Izscbgzhlazs vk dsi Bcecv yu nldvit, ul fxroc jddbqa ico Ykxjm nku Nacbfs uvbv bpiki, rwjh bcc Xmqd rvaopxotc; cve yi wrd egegghanr Bearbstqr acoif pzdxxmq ozm. pzjvpls jysg, ifyf how Nutov dtsydusx xviwu eaqpubg;josbvuvi Ocqroz srzg lyqtx;qmn xwm vaemfqjj Mmyuzg pntpgr agg Bcpls akpttqq;tzdu odl boyn pipzxlgmgho kwhu.