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Mietspiegel wird nicht per Bezeichnung zum qualifizierten Mietspiegel!

Mietrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Auf die Prüfung, ob ein Mietspiegel die Anforderungen des § 558d Abs. 1 BGB erfüllt, kann im Bestreitensfall nicht schon deswegen verzichtet werden, weil der Mietspiegel von seinem Ersteller als qualifizierter Mietspiegel bezeichnet oder von der Gemeinde und/oder von den Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter als solcher anerkannt und veröffentlicht worden ist.

Die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines qualifizierten Mietspiegels trägt diejenige Partei, die sich die Vermutung des § 558d Abs. 3 BGB zu Nutze machen will.


BGH, 21.11.2012 - Az: VIII ZR 46/12

Dr. Jens-Peter VoßPatrizia KleinTheresia Donath

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