Fußmatte

Mietrecht

Eine Fußmatte vor dem Wohnungseigang kann in einem Mehrfamilienhaus leicht zum Ärgernis werden - sowohl für Mieter als auch Eigentümer. Besonders wenn eine Partei die Fußmatte auch als Abstellplatz für ihre Schuhe nutzt, kann es leicht zu Divergenzen kommen. Die rechtliche Betrachtungsweise unterscheidet sich bei Eigentum und Miete, im Ergebnis kommt es jedoch zum gleichen Ergebnis.

Wohnungseigentum

Handelt es sich um Wohnungseigentum, so ist der Flur (einschließlich des Bereichs im Türrahmen) Gemeinschaftseigentum. Das Gemeinschaftseigentum können alle Eigentümer nutzen, sofern das Nutzungsrecht der übrigen Eigentümer nicht übermäßig beeinträchtigt wird (§ 14 WEG).

Wird nun eine Fußmatte im Türrahmen abgelegt, so stellt dies regelmäßig kein Problem dar, da der Bereich im Türrahmen von anderen Eigentümer nicht für die Benutzung des Flures benötigt wird. Zudem sind Fußmatten allgemein üblich. Werden nun Schuhe auf der Fußmatte derart abgestellt, daß diese nicht in die verbleibende Flurfläche hineinragen, so kommen Sicherheitseinwände anderer Parteien nicht in Betracht.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Letzte Aktualisierung: 30.06.2018

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von DIE ZEIT

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 123.825 Beratungsanfragen

Ich bedanke mich.

Adalbert Allhoff-Cramer, Heidelberg

Schnelle, kompetente Hilfe. Gerne wieder!

Heinz und Anja Hofmann, Meckenbeuren