Fehler bei der Betriebskostenabrechnung

Mietrecht

Folgende Liste soll helfen, Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter über die Betriebskosten zu vermeiden:

1. Wer, z.B. als Hausverwaltung, anstelle des Vermieters abrechnet, sollte seine Bevollmächtigung nachweisen.

2. Die Abrechnung sollte an alle Mieter der Wohnung übersandt werden, da nur dann gewährleistet ist, dass eventuelle Nachzahlungsansprüche auch gegenüber jedem einzelnen der Mieter fällig werden.

3. Ist eine Betriebskostenpauschale vereinbart, kann über den Pauschalbetrag hinaus nichts verlangt werden. Eine jährliche Abrechnung erübrigt sich in diesem Fall.

4. Es können ausschließlich die 17 Nebenkostenarten des § 2 Betriebskostenverordnung auf den Mieter umgelegt werden. Auch dies gilt nur, sofern die einzelnen Kostenarten bereits im Mietvertrag benannt sind.

5. Der Vermieter kann "sonstige Kosten" nur dann auf den Mieter umlegen, wenn diese Kosten bereits im Mietvertrag benannt sind und wenn deren Überwälzung von der Rechtsprechung als zulässig angesehen wird.

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Letzte Aktualisierung: 30.06.2018

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