Atypisch stille Beteiligung

Geld & Recht

Oftmals wird eine Beteiligung an einem Unternehmen in Form einer sogenannten atypisch stillen Gesellschaftsbeteiligung angeboten. In Form von Einmalzahlungen oder Ratensparplänen soll so das eingesetzte Kapital vermehrt werden. Am Ende stellt sich allerdings oft heraus, dass die Beteiligung wertlos ist und der Anleger sein Geld verloren hat. Oftmals kommt es sogar zum Totalverlust.

Auch hier besteht die Möglichkeit, einen Schadensersatzanspruch gegen das Unternehmen oder der für sie tätigen Vermittler geltend zu machen. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die anlegergerechte Beratung. So muss der Anleger umfassend über die mit der Anlage verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Insbesondere muss der Anleger natürlich auch darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass unter Umständen ein Totalverlust möglich ist.

Im Einzelfall ist also immer zu prüfen, ob der Anleger umfassend über die mit der Anlage verbunden Risiken aufgeklärt worden ist. Sollte die Aufklärung nicht ordnungsgemäß erfolgt sein, besteht unter Umständen ein Schadensersatzanspruch gegen das Unternehmen oder den für dieses tätigen Vermittler der Anlage.

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