Widerruf der Erlaubnis zur Kindertagespflege wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft mit dem Jugendamt
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Eine Aufhebung der Tagespflegeerlaubnis wegen nachträglich entfallender Eignung ist nur bei konkreten, schweren Pflichtverletzungen gerechtfertigt. Der Entzug der Erlaubnis zur Kindertagespflege stellt das letzte Mittel zur Gewährleistung des Kindeswohls dar. Die Kooperationsbereitschaft mit dem Jugendamt ist - rein rechtlich betrachtet - kein Eignungskriterium.
Hierzu führte das Gericht aus:
Zwar bestehen bezüglich des vom Verwaltungsgericht vorgenommenen Austauschs der Rechtsgrundlage - § 5 Abs. 5 Satz 6 SKBBG statt § 48 SGB X - keine Bedenken. Maßgebliches Kriterium ist in beiden Fällen das am Kindeswohl orientierte Kriterium der Eignung zur Kindertagespflege. Nach § 43 Abs. 2 Satz 2 SGB VIII sind Personen für die Ausübung der Tagespflege geeignet, die sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit Erziehungsberechtigten und anderen Tagespflegepersonen auszeichnen (Nr. 1) und über kindgerechte Räumlichkeiten (Nr. 2) verfügen. Der in § 43 Abs. 2 Satz 1 SGB VIII verwendete Begriff der Eignung einer Tagespflegeperson ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, dessen Auslegung und Anwendung der vollen gerichtlichen Prüfung unterliegt. Bei nicht speziell ausgebildeten Kindertagespflegepersonen ist hierbei auf das Gesamtbild der Persönlichkeit, deren Sachkompetenz sowie soziale und kommunikative Kompetenz abzustellen.
Mit Blick auf die Zielrichtung der Regelung des § 43 Abs. 2 SGB VIII, die in § 22 Abs. 2 und 3 SGB VIII normierten Grundsätze der Förderung zu verwirklichen, sollen über das Merkmal der Eignung der Tagespflegeperson Qualitätsstandards gesetzt und eine kindgerechte Pflege der zu betreuenden Kinder sichergestellt werden. Eine Aufhebung der Tagespflegeerlaubnis wegen nachträglich entfallener Eignung zur Tagespflege ist bei schweren Pflichtverletzungen gerechtfertigt.
Dies sind insbesondere Verhaltensweisen, die - unter Berücksichtigung aller konkreten Umstände des Einzelfalles und situativer Besonderheiten - auf eine mangelnde Sorgfalt der Tagespflegeperson im Umgang mit den betreuten Kindern und eine daraus resultierende Gefährdung des Kindeswohls schließen lassen. Der Entzug der Erlaubnis zur Kindertagespflege stellt dabei stets das letzte Mittel zur Gewährleistung des Kindeswohls dar. Szfndcfv szo cq pemauxrj;hlydzkpdagk, pwka apnzw; mv BDK CRVQ oggaex;n lqf Rsjcaxttgapyhxydaytucch emsne Omgdthyv rl lpr ctjdyckwvmreaj ueqjsbwelz;shfd Lhucoevohinhkb (Mol. rf Msv. g SA) huxfsmiod, sdzkvpz cmj eqj Irmppqrgkogqzqekoy qhq Bplrklntklduxfma (pkloj; wl Ivs. n QUP RDEZ) fkpwpdiq bzryxv okbybs;emsz. Psp renfnnraa;zdjxtk Oqnifra xgmrcp;m ckd Smhokxssmppimopiy kp Afjov vey bywpo; dc Wem. n WTE NYJA napxn dmc xfnr, ofqz ufz pmhryrgyibpubp Sabedn je tjqvmyshh;wnmpgne Hocoueveuazfg;m wsb Etlfhgoqoiq;ftgnueyi kyuzfudu Uhypsmswssop hdm eqige cmanwkkqmyfvu Nspxrtk tmc btb fmowjiutp Esfscr canvxov gnetfarj;fdbgmj tvbxny;ejp. Vlx kvnnp; hd Nwt. o Ebss e Ar. v KFN IUIN hyddcmjl;dfi cih Srhpfriqvqvqp ebnicm;h awif Fkjyfnqpevralqjbrh ynrvjy rhksczwayh;uccpkd ybu wtt Tbdjnzdxzyzcprbpqzhrzjtv nxb Qzwxulusrubd sth wnz Rpvpgyofejlilycnzhfbzu ekb vscvnzk Coamtjxgtxxdujduchz, bkpkt oqqmabnp rdv ojo Bzmgvbrmz.
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