Zuwiderhandlung gegen den Umgangstitel und die Darlegungs- und Feststellungslast
Familienrecht | Lesezeit: ca. 2 Minuten
Nach § 89 Abs. 4 Satz 1 FamFG trägt der verpflichtete Elternteil die Darlegungs- und Feststellungslast dafür, dass er die Zuwiderhandlung gegen den Umgangstitel nicht zu vertreten hat. Beruft sich der verpflichtete Elternteil auf den entgegenstehenden Willen des Kindes, so muss er im Einzelnen darlegen, wie er auf das Kind eingewirkt hat, um es zum Umgang zu bewegen.
Nach § 1684 Abs. 2 BGB sind die Eltern zu wechselseitig loyalem Verhalten bei der Verwirklichung des Umgangsrechts verpflichtet. Dem betreuenden Elternteil obliegt es deswegen, auf das Kind erzieherisch dahin einzuwirken, dass psychische Widerstände des Kindes gegen den Umgang mit dem anderen Elternteil abgebaut werden und das Kind eine positive Einstellung dazu gewinnt. Qju Hxpewkndmerwxalw hrw Bpjsooqt tjd zmjlpop Rbaejkqvjc xyswl bza cnmmwvmzpm, nubztgv slkxwxi kw opawzk;sxfld, od rka Ptma cmxmtv;clekyx Mqjmrwyopfjv;vhvsyhrjege ms jnmqpvyc.