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Heimlicher DNA-Test - Vaterschaft anfechten?

Familienrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Ein Anfangsverdacht, der eine Anfechtung der Vaterschaft begründet, kann nicht durch einen heimlich durchgeführten DNA-Test begründet werden.

Da im vorliegenden Fall die für den Test genutzte Speichelprobe ohne Einverständnis der alleine sorgeberechtigten Mutter untersucht wurde, liegt ein Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht des Kindes sowie gegen die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes vor.

Das Ergebnis ist daher nicht verwertbar.


OLG Celle, 29.10.2003 - Az: 15 UF 84/03

ECLI:DE:OLGCE:2003:1029.15UF84.03.0A

Nachfolgend: BGH, 12.01.2005 - Az: XII ZR 227/03


Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.

Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

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