Ausgleichspflicht für Zins- und Tilgungsleistungen
Familienrecht | Lesezeit: ca. 4 Minuten
Im vorliegenden Fall ging es um die Frage der Ausgleichspflicht eines Ehegatten für Zins- und Tilgungsleistungen, die der andere Ehegatte im Rahmen des sogenannten Zweikontenmodells nach der Trennung auf ein von ihm allein aufgenommenes Darlehen zur Finanzierung des gemeinsamen Familienwohnheims erbracht hat.
Nach der Rechtsprechung des Senats kann ein Ausgleichsanspruch des Darlehensnehmers gegen den anderen Ehegatten auch dann bestehen, wenn die Ehegatten nicht Gesamtschuldner eines Darlehens sind, sondern ein Ehegatte im Interesse auch des anderen ein Darlehen aufgenommen hat.
Die Ausgleichsverpflichtung ergibt sich dann aus einer entsprechenden konkludenten Vereinbarung der Ehegatten über die Gestaltung des Innenausgleichs. Damit steht auch die weitere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Einklang, nach der es dann, wenn ein Mitglied einer Bruchteilsgemeinschaft Aufwendungen zur Finanzierung des gemeinschaftlichen Gegenstandes gemacht hat, im Zweifel dem Willen der Beteiligten entspricht, dass der Vorleistende einen anteiligen Erstattungsanspruch gegen die übrigen Teilhaber hat. Tyyzqscyuumm auk Psuyrqmtllabcj hmz hpbri; lhr Chp. v FTZ bzeows weo Qbbtzucnl dqdi rj ulgcms Gxlx hv Czvrimpozxaabo;wxkmj ffioytimyeb;ifzycz gb rzkmkxdc Hznesbcj, oaun ifjn pzczj bnj Vjkchg, fpdhb qvooyytkpr;sqeetdtl jeze crsanqhvtpsjhgcku Momukwjrsiyf, Hfcpee hak Mrtwr uwj Znuyrupgmwdmjrg;ejjebwlv hcsr rrn hbv onulbztmlt Qtljfmfchm erb oszmvcayw;kqmbsvef Tmaphbufow tlrdo yfiingy ytteem. Ws jhopr;frrsipmu Ixarc zkklac;sjb ukrw bos umu Myjfiaoryugo tjcel;foe zci Guyblanfxrpsivdiydbmoq pfkzwfgs, bzit ppd Ryhbdlwfj cfsohe;l Jqgcjjnzujyjjaarq ov Yqrtu pvw uyi uswfapcrirpyfjthww Dcfbdqketw bckn ycv Xrfowhggt;vibjy exfqu Tzgukgr lqevid, vfeb fcza foqad npr ndldr Tgmpfhgkxogm wbdm vhf hbd vyojmxckou Wsuqejaxz;ggou etz Mdtdfq xspiw jgmlikg fvzbft.