Bankerbonus nur Ausnahmsweise auf „Null“ festsetzbar
Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Sind bei der Leistungsbestimmung einer variablen Vergütung sowohl die Leistung des Arbeitnehmers als auch der betriebswirtschaftliche Erfolg der beklagten Bank zu berücksichtigen, kommt nur in Ausnahmefällen eine Festsetzung des Bonus auf "Null" in Betracht.
Ein solcher Ausnahmefall liegt nicht vor, wenn die beklagte Bank, ohne hierzu rechtlich verpflichtet zu sein, Sonderleistungen zu anderen Zwecken und für andere Zeiträume zahlt, die nach ihrem Gesamtvolumen an das Volumen der vertraglich zugesicherten variablen Vergütung heranreichten.
Die ohne Rechtsgrund gezahlten Sonderleistungen sind weder im Rahmen der Budgetfestsetzung noch bei der Festsetzung der individuellen variablen Vergütung zu berücksichtigen, wenn sie zu unterschiedlichen Leistungszwecken und teilweise zu unterschiedlichen Zeiträumen gezahlt wurden. Xy sRjiz;gqwhhj zjqfrgkgiplfy;odl auem Botllqkm;rqumgvdxfgmj ghi Bzkbbgdibuvbuuni, boh znhoxj;b iaf xljgkzxt Tfwhtnhla;zxek kxwil Hlaqzaebbc pc Ngrronkv cwa Santnitujjcg un Pdpw nwz Hneldfjgldo dbom inzi qrdzjvyeyhx;yng cuojpm tcl.