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Kein Kündigungsschutz nach Geschäftsführerbestellung

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Die Kündigung eines Mitarbeiters, der zwei Jahre zuvor zum (zweiten) Geschäftsführer der GmbH mit 17 Mitarbeitern allein für den Fall des Ausfalls des bereits existierenden Geschäftsführers bei im übrigen gleichbleibenden Vertragsbedingungen und Tätigkeiten bestellt worden ist, bedarf wegen § 14 Abs. 1 Nr. 1 KSchG nicht der sozialen Rechtfertigung.

Die Berufung der Beklagten auf die Geschäftsführerstellung ist nicht treuwidrig; ein sachlicher Zusammenhang zwischen Bestellung und Kündigung nicht ersichtlich.


LAG München, 09.12.2019 - Az: 4 Sa 398/19


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

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