Wenn der Arbeitnehmer aus Angst vor dem Corona-Virus nicht zur Arbeit kommt
Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 2 Minuten
Bei so manch einem macht sich ein ungutes Gefühl angesichts der Corona-Epidemie breit. Man fragt sich ob, wohin man noch fahren oder gehen kann oder sollte und so manch ein Arbeitnehmer mag sich bereits die Frage gestellt haben, ob er noch zur Arbeit gehen sollte.
Aus arbeitsrechtlicher Sicht gilt hier:
Die bloße Angst vor einer Ansteckung begründet keine Berechtigung des Arbeitnehmers dahingehend, nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen.
Angst begründet auch keinen Anspruch auf Arbeit im Homeoffice. Arbeitsort ist der vertraglich vereinbarte Ort.
Erscheint der Mitarbeiter ohne hinreichenden Grund nicht zur Arbeit, kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer abmahnen und letztlich sogar kündigen.
Es entfällt bei unberechtigtem Fernbleiben vom Arbeitplatz zudem der Vergütungsanspruch des Arbeitnehmers.
Darüber ob ein anderes gelten soll, entscheidet alleine der Arbeitgeber. Es sollte daher eine Konsensregelung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer getroffen werden.
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