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§ 8 Höchstbeträge für Miete und Belastung
(1) Bei der Leistung des Wohngeldes wird die Miete oder Belastung insoweit nicht berücksichtigt, als sie monatlich folgende Höchstbeträge übersteigt:
bei einem Haushalt mit in Gemeinden mit Mieten der Stufe für Wohnraum, der bezugsfertig geworden ist
bis zum 31. Dezember 1965 ab 1. Januar 1966 bis zum 31. Dezember 1991 ab 1. Januar 1992
sonstiger Wohnraum Wohnraum mit Sammelheizung und mit Bad oder Duschraum
Euro
einem Alleinstehenden I
II
III
IV
V
VI
160
170
180
195
210
225
200
210
225
245
260
280
215
230
245
265
285
305
265
280
300
325
350
370
zwei Familienmitgliedern I
II
III
IV
V
VI
215
225
240
260
280
300
265
285
300
325
350
375
290
310
330
355
380
405
320
345
365
395
425
455
drei Familienmitgliedern I
II
III
IV
V
VI
255
270
290
310
335
360
320
340
360
390
420
445
345
365
390
420
455
485
385
410
435
470
505
540
vier Familienmitgliedern I
II
III
IV
V
VI
295
315
335
360
390
415
370
395
420
455
485
520
400
425
455
490
525
565
445
475
505
545
590
630
fünf Familienmitgliedern I
II
III
IV
V
VI
335
360
380
415
445
475
420
450
480
515
555
595
455
485
520
560
600
640
510
545
580
625
670
715
Mehrbetrag für jedes weitere Familienmitglied I
II
III
IV
V
VI
40
45
45
50
55
60
50
55
60
65
70
75
55
60
65
70
75
80
60
65
70
75
80
90

2) Die Zugehörigkeit einer Gemeinde zu einer Mietenstufe richtet sich nach dem Mietenniveau von Wohnraum der Hauptmieter und der vergleichbar mietähnlich Nutzungsberechtigten, die Wohngeld nach Maßgabe des § 2 beziehen.

(3) Als Mietenniveau ist zu Grunde zu legen die durchschnittliche prozentuale Abweichung der Quadratmetermieten von Wohnraum in Gemeinden (Absatz 4 Satz 1) vom Durchschnitt der Quadratmetermieten vergleichbaren Wohnraums im Bundesgebiet. Zu berücksichtigen sind nur Quadratmetermieten von Wohnraum im Sinne des Absatzes 2. Maßgebend ist das Mietenniveau, das auf der Grundlage der Ergebnisse der Wohngeldstatistik (§ 35) zum 31. Dezember des dem Tage des Inkrafttretens einer Anpassung der Höchstbeträge nach Absatz 1 vorausgehenden vorletzten Kalenderjahres festgestellt wird. Kann das Mietenniveau nicht nach Satz 3 festgestellt werden, so sind der Feststellung die letzten verfügbaren Ergebnisse der jährlichen Wohngeldstatistik zu Grunde zu legen.

(4) Das Mietenniveau wird festgestellt für Gemeinden mit

1. 10 000 und mehr Einwohnern gesondert,
2. weniger als 10 000 Einwohnern und gemeindefreie Gebiete nach Kreisen zusammengefasst.
Maßgebend ist die Einwohnerzahl, die das statistische Landesamt auf der Grundlage des § 5 des Gesetzes über die Statistik der Bevölkerungsbewegung und die Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 30. Juni des dem Tage des Inkrafttretens einer Anpassung der Höchstbeträge nach Absatz 1 vorausgehenden vorletzten Kalenderjahres festgestellt hat.

(5) Den Mietenstufen nach Absatz 1 sind folgende Mietenniveaus zugeordnet:
 
Mietenstufe Mietenniveau
I
II
III
IV
V
VI
niedriger als minus 15 vom Hundert
II I minus 15 vom Hundert bis niedriger als minus 5 vom Hundert I
III I minus 5 vom Hundert bis niedriger als 5 vom Hundert I
IV I 5 vom Hundert bis niedriger als 15 vom Hundert I
V I 15 vom Hundert bis niedriger als 25 vom Hundert I
VI I 25 vom Hundert und höher