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Halbteilungsgrundsatz begrenzt Bedarf einer nichtehelichen Mutter nicht!

Familienrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Eine nichteheliche Mutter ist so zu stellen, wie sie ohne Geburt des Kindes stehen würde - eine Begrenzung des Unterhalts durch den Halbteilungsgrundsatz ist nicht möglich. Eine Angleichung der Berechnung ist aufgrund der wesentlichen Unterschiede zwischen dem nachehelichem Betreuungsunterhalt und dem der nichtehelichen Mutter zustehenden Unterhalt nicht möglich. Der Halbteilungsgrundsatz kann aufgrund der unübersehbaren Schwierigkeiten, die aus den erforderlichen Feststellungen resultieren nicht angewendet werden.


OLG Düsseldorf, 16.04.2007 - Az: II-7 UF 317/06


Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.

Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)

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