Unaufmerksamkeit des Vorfahrtsberechtigten und Vermeidbarkeit eines Unfalls

Verkehrsrecht

Im zu entscheidenden Fall war es zu einem Unfall gekommen, obwohl der Vorfahrtsberechtigte die Kollisionsgefahr mit dem einfahrenden Fahrzeug frühzeitig erkennen konnte und hinreichend Zeit hatte, sein Fahrzeug vor der Kollision zum Stehen zu bringen oder auszuweichen.

In diesem Fall sind die beiderseitigen Verschuldensanteile gleich hoch zu gewichten, was zu einer hälftigen Schadensteilung führt.

Zwar hatte der Einfahrende eine hohe Sorgfaltspflicht zu beachten, doch seitens des Vorfahrtsberechtigten hätte es lediglich einer relativ geringfügigen Ausweichbewegung oder einer Bremsung bedurft. Dies durfte nicht unberücksichtigt bleiben.

OLG Celle, 19.12.2017 - Az: 14 U 50/17

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Computerwoche

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 114.571 Beratungsanfragen

Vielen Dank für die wirklich schnelle und umfassende Beratung!

Verifizierter Mandant

Ob mein Problem vollständig gelöst ist, kann ich zu zur Zeit noch nicht beantworten, bin aber sehr zuversichtlich. Insgesamt betrachtet hätte ich ...

Heinrich Mybach, Köln