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Dieselskandal - Käufer erhält Kaufpreis ohne Nutzungsentschädigung zurück!

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Das LG hat den Verkauf von Dieselfahrzeugen mit Abschaltvorrichtung als eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung des Käufers angesehen. Daher kann der Käufer den vollen Kaufpreis zuzüglich Zinsen gegen Herausgabe des Fahrzeugs verlangen. Eine Nutzungsentschädigung ist nicht abzuziehen. Da es sich beim Einbau der Manipulationssoftware um Betrug handelte ist der Hersteller schadensersatzpflichtig. Ein Nutzungsersatz widerspricht in einem solchen Fall dem Gedanken des § 826 BGB, so das Gericht.

Hinweis: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


LG Augsburg, 14.11.2018 - Az: 21 O 4310/16


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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