Geschädigter darf einen eigenen Sachverständigen heranziehen
Verkehrsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute
Bei Kfz-Unfällen hat ein Geschädigter das Recht, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dies gilt auch, wenn bereits der Schädiger einen Sachverständigen beauftragt hat.
Bei einem Auffahrunfall könnte es zu nicht sichtbaren Schäden unterhalb der weichen Stoßfängerteile kommen; um solche Schäden zu ermitteln oder auch auszuschließen, darf sich ein Geschädigter sachverständiger Hilfe bedienen.
Die Bagatellschadensgrenze liegt bei 750,00 Euro.
AG Hamburg, 30.03.2016 - Az: 33a C 336/15
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