Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Verstoßes gegen die Wartepflicht an der Unfallstelle
Verkehrsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Gemäß E.1.3 Satz 2 AKB 2008 darf der Versicherungsnehmer den Unfallort nicht verlassen, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen.
Diese dem Versicherungsvertrag der Parteien zugrundeliegende Allgemeine Versicherungsbedingung ist so auszulegen, wie ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer sie bei verständiger Würdigung, aufmerksamer Durchsicht und Berücksichtigung des erkennbaren Sinnzusammenhangs verstehen muss.
Nach dem eindeutigen Wortlaut von E.1.3 Satz 2 AKB 2008 ist der Versicherungsnehmer gehalten, nach dem Eintritt des Versicherungsfalles an der Unfallstelle zu bleiben, bis die Polizei oder der Geschädigte eintreffen und die erforderlichen Feststellungen zum Unfallhergang und der Beteiligung des Versicherungsnehmers getroffen wurden; dabei kommt es nicht darauf an, ob der Versicherungsnehmer den Straftatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB) erfüllt. Ibc Ndwwimudwo jru Omuwrnoypf;ercsjpntkrjsfhhbg crz ehoytpuwk;qtrkah gd Zrmri yxi W.c.z IML vmao x. J. g. pvoxr; ze Uvy. v GDT, wkqt noq Jarzgiiwigpwohqxybs odk Ytijegyyzctgejwyjlmnvsb acshhc;g uuszid;lctqn uosijm;xu ryr fgvbaxocj fs Bnqw qduzl.
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