Sturz beim Verfolgen des Unfallgegners

Verkehrsrecht

Sofern der Geschädigte nach einem Verkehrsunfall den (vermeintlich) flüchtenden Unfallgegner zu Fuss verfolgt - vorliegend einen Linienbus im Stop-and-Go-Verkehr -, so sind die durch einen Sturz erlittenen Personenschäden dem Unfallgegner nicht zuzurechnen. Der Sturz erfolgte auf Grund einer eigenverantwortlichen Entscheidung des Geschädigten. Eine Fluchtlage war vorliegend auch bereits objektiv nicht gegeben. Der Geschädigte ist als Privatperson - im Gegensatz zu Polizeibeamten - zur Verfolgung eines Tatverdächtigen nicht verpflichtet.

AG Bremen, 19.03.2015 - Az: 9 C 556/14

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