Rechtsfragen? Lösen Sie mit unseren Anwälten   Jetzt Anfrage stellen Bereits 418.667 Anfragen

Kollision mit weniger als 10 km/h: HWS-Trauma nicht anzunehmen!

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Bestehen nach den Feststellungen des technischen Sachverständigen durch die Rekonstruktion des Verkehrsunfalls Zweifel daran, dass es bei einem Unfall zu einer Verletzung der Halswirbelsäule gekommen ist und kann die Verletzung auch durch ein medizinisches Gutachten nicht nachgewiesen werden, so besteht kein Anspruch auf Schmerzensgeld.

Vorliegend hatte der Sachverständige nachvollziehbar festgestellt, dass das gegnerische Fahrzeug bei dem Linksabbiegevorgang mit einer Kollisionsgeschwindigkeit von etwa 7 - 10 km/h auf den Personenkraftwagen, in dem die Baifahrerin saß, gefahren ist.

Hierbei ergab sich eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung von etwa 5 bis 7 km/h.

Diese nur geringfügig wirkenden Kräfte deuten nicht auf die Entstehung einer Verletzung der Halswirbelsäule hin.


AG Aachen, 28.05.2009 - Az: 112 C 581/07

ECLI:DE:AGAC1:2009:0528.112C581.07.00


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline – bekannt aus Berliner Morgenpost 

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.274 Bewertungen)

gute fachliche Beratung
Verifizierter Mandant
Die angeforderte Auskunft bzgl. zurückgeforderter Coronahilfen durch die IHK München hat mich so beeindruckt, dass ich gleich noch eine zweite ...
JG