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Gesetzliche Unfallversicherung bei Ausweichen?

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Ein Fahrradfahrer, der bei einem angeblichen Ausweichmanöver mit einem Fußgänger stürzt, ist nicht ohne weiteres von der gesetzlichen Unfallversicherung geschützt.
Eine versicherte Rettungstat liegt nur dann vor, wenn bei einem Zusammenstoß die Gefährdung der anderer Person ungleich höher ist als die des ausweichenden Verkehrsteilnehmers. Bei annähernd gleich hoher Gefährdung der Verkehrsteilnehmer sind besondere Anhaltspunkte notwendig, aus denen hervorgeht das es sich nicht lediglich um ein instinktives Abwehrverhalten gehandelt hatte.


LSG Rheinland-Pfalz - Az: L 2 U 30/02


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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