Ein Motorradfahrschüler darf nicht ohne Vorbereitung vom Fahrlehrer in den Straßenverkehr gelassen werden.
Insbesondere bei Anfängern ist der Fahrlehrer gehalten, Balanceübungen durchzuführen oder das Fahren im Schritttempo auf ungefährlichem Gelände zu üben.
Wird die erste Fahrstunde jedoch ohne jegliche Vorbereitung durchgeführt, so haftet der Fahrlehrer, wenn sich der Fahrschüler an einer Straßenlaterne verletzt, nachdem er an einer Kreuzung von der Fahrbahn abkam.
Insbesondere bei Anfängern ist der Fahrlehrer gehalten, Balanceübungen durchzuführen oder das Fahren im Schritttempo auf ungefährlichem Gelände zu üben.
Wird die erste Fahrstunde jedoch ohne jegliche Vorbereitung durchgeführt, so haftet der Fahrlehrer, wenn sich der Fahrschüler an einer Straßenlaterne verletzt, nachdem er an einer Kreuzung von der Fahrbahn abkam.
LG Osnabrück, 24.04.2003 - Az: 9 U 3071/91
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.
Redaktionelle Bearbeitung: RAin Theresia Donath und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RAin Patrizia Klein und RAin Alexandra Klimatos
Anfrage ohne Risiko
Vertraulich
Schnell
Sie erhalten eine echte Erstberatung zum Festpreis statt unverbindlicher Ersteinschätzung.


