Unsere Anwälte lösen Ihre Rechtsfragen   Jetzt Anfrage stellen Bereits 417.321 Anfragen

Selbstjustiz im Straßenverkehr

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Absichtliches scharfes Bremsen, das dazu dient, den nachfolgenden Autofahrer zu maßregeln, führt zur vollen Haftung für die Folgen eines Auffahrunfalls.
Im vorliegenden Fall hatte sich ein Verkehsrteilnehmer aus Verärgerung über die Fahrweise eines anderen Verkehrsteilnehmers vor diesen gesetzt und scharf gebremst. Der "gemaßregelte" Verkehrsteilnehmer konnte nicht rechtzeitig abbremsen und fuhr auf. Da Selbstjstiz jedoch im Straßenverkehr nicht hinzunehmen ist, kann der Grundsatz "Wer auffährt, hat Schuld" nicht angewendet werden - es wurde vorsätzlich eine Gefahrensituation geschaffen.


LG Mönchengladbach - Az: 5 S 86/01


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline – bekannt aus Berliner Zeitung 

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.270 Bewertungen)

Extrem schnell und zuverlässig. vielen Dank!
Verifizierter Mandant
Die Beratung war schnell und sehr hilfreich.
Lilli Rahm, 79111 Freiburg